aRN!M 13032007





Erinnerungen


So viele Erinnerungen, die mich dort gebunden halten

Sind so viel mehr als ein Teil des Lebens, mehr ein Teil von mir.

So viel gründet sich auf ihnen, so viel fließt noch immer daraus,

Färbt willkürlich das Erleben, treibt Gedanken hin zu ihr.


Sind nur Muster, musst bekämpfen, musst vergessen, ignorieren

Und Dich anderem zuwenden, süßer Freiheit und Genuß.

Teile rufen, streben vorwärts, fühlen frischen Windes Brise

Schneidend spitz hält jene Ahnung, welche an sie denken muss.


Wo ist Zukunft, wo Erleben, wo der federleichten Sprünge

Junge Kraft auf festem Grunde, spielend Ankommen im Traum ?

Oh'n Ausgleiten auf des Eises transparent-liquiden Schleiers

Das zielsicher, wie mit Banden niederzieht zu Wahnsinn's Saum ?


Fliegen rasch auf Sonnenstrahlen, gratwandernde Emotionen

Formen Weit, zu eng zum Atmen... lähmende Ambivalenz.

Historie schiebt mit Macht. Leben zeitlich im Paradoxon

Parallel niemals ersetzbar, unterbindet Kongruenz.


Zu verbinden heißt entscheiden. Zu Harmonie's Lasten schneidet

Zukunft, Ziele, Vorhaben ab von dem was gewesen scheint.

Träume, Wünsche, Möglichkeiten, einst realitätsverändernd,

Treiben ab, trübe vergessen, waren – bleiben unvereint.


Geist versuchet, sich zu lösen, strebt zu finden feine Grenze,

Droht zu hängen, droht zu straucheln, unüberwindbar die Zeit.

Resigniert ob des Stagnierens, dumpf gefangen im dazwischen

Omnipräsent der Gedanke, ob ich geh', oder noch bleib'.

 

 

 

 

 

4.7.07 13:19

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